Gang nach Canossa: Ein Mann, ein Ziel, ein Abenteuer
Wir schreiben das Jahr 2012: Die Wirtschaft ist am Ende, das Klima kaputt, bald soll auch noch die Welt untergehen, und in einem kleinen Apartment im Herzen Hamburgs schnürt ein blonder Reisereporter seinen Rucksack. Sein Ziel: die eigenen Sünden büßen und Mutter Erde ein wenig besser machen. Sein Problem: Dafür muss er über die Alpen. Zu Fuß. Fast eintausend Jahre nach Heinrich IV. tritt wieder ein Deutscher den legendären Weg nach Canossa an. Natürlich auch, weil es dort so tolle Tortellini geben soll. Dennis Gastmann führt uns auf seiner ungewöhnlichen Pilgerreise von einer Grenzerfahrung in die nächste: An einem geheimen Ort in Ostwestfalen lässt er sich von einem Orakel die Zukunft vorhersagen, in Frankfurt wagt er sich aufs Börsenparkett, und in der pfälzischen Provinz stattet er den Zeugen Jehovas einen Hausbesuch ab. Im Dom zu Speyer beichtet er zum ersten Mal in seinem Leben, im französischen Pontarlier trifft er die «grüne Fee», bevor ihn der Weg auf die schmutzigen Spuren Uwe Barschels im Genfer Luxushotel «Beau Rivage» führt – und nach tausend Kilometern über die schwindelerregenden Höhen des Mont Cenis. Ein mitreißendes Abenteuerbuch und ein großartiges Lesevergnügen.
Mit 80.000 Fragen um die Welt
“Hartnäckig wie Michael Moore, furchtlos wie Borat. Nur viel charmanter!”
Wer liegt vor Madagaskar? Wie stirbt es sich in Texas?, Wo liegt Absurdistan?, Gibt es noch Nazis in Argentinien? Und: Wie macht man eigentlich den Elefantenführerschein? Weltreporter Dennis Gastmann schreibt über seine schönsten und skurrilsten Begegnungen auf allen fünf Kontinenten. Das Ergebnis ist mal verblüffend, mal drastisch – aber immer schonungslos ehrlich und ziemlich lustig: In Arkansas fragt er den Chef des Ku-Klux-Klans, ob er schwarze Freunde hat; in Baku erkundigt er sich, ob Aserbaidschan wirklich eines der korruptesten Länder der Welt ist und bei Frau Antje, ob Holland in Not sei. Dennis spricht mit einem texanischen Gefängniswärter über den Tod, mit einem Pariser Swingerclubbesitzer über die Liebe – und fährt mit dem Beschneidungszug durch Istanbul. Ein pralles Abenteuerbuch – drastisch, bitter, komisch (Rowohlt Berlin).
“Ein Buch mit Niveau. Man weiß nie, wo man es verstecken soll, wenn mal jemand zu Besuch kommt.” Matthias Sdun, Produzent
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